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Therapie für Kinder und Erwachsene

Bei unseren Patienten liegt der Anteil und Erwachsenen bei jeweils 50%.

Entdecken Sie Ihre stimmlichen und sprachlichen Stärken bzw. die Stärken ihres Kindes und lernen Sie mit ihnen zu arbeiten , um kompetent mit Problemen umgehen zu können.

Neugier und Spaß am erforschen individueller Wege, sind für uns die Grundlage für die Arbeit an Atmung, Sprache, des Sprechens und der Stimme mit großen und kleinen Menschen.

Anamnese/Diagnostik und Auswahl der richtigen Methode/Arbeitsweise wird unter Berücksichtigung Ihrer persönlichen Bedürfnisse ausgewählt.

Folgende Anlaufstellen haben Sie, um ggf. eine Verordnung zu bekommen:

  • HNO-Ärzte: Sprach-, Sprech- und Stimmtherapie
  • Phoniater: Sprach-, Sprech- und Stimmtherapie
  • Kinderärzte: Sprech- und Sprachtherapie
  • Neurologen: Sprech-, Sprach- und Schlucktherapie
  • Hausärzte: Sprech- Sprach- und Schlucktherapie
  • Kieferorthopäden/Zahnärzte: Myofunktionelle Therapie
  • Ambulanz der Uniklinik: HNO/Phoniatrie

Funktionell bedingte Erkrankungen der Stimme

z.B. durch

  • hypofunktionelle Dysphonie (Unterspannung)
  • hyperfunktionelle Dysphonie (zuviel Kraftaufwand)

Stimmstörungen in Form von

  • eingeschränkter stimmlicher Belastbarkeit
  • Heiserkeit bis zur Aphonie
  • Veränderung von Stimmlage, Tonhöhe und -umfang
  • gestörte Phonationsatmung (Sprechatmung)
  • Räusperzwang, Reizhusten
  • Druck- und Schmerzempfindung
  • fehlende stimmliche Kommunikationsfähigkeit

Verbesserung der Stimmqualität und der stimmlichen Belastbarkeit bis zur Normalisierung oder Wiederherstellung einer stimmlichen Kommunikationsfähigkeit

Organisch bedingte Erkrankungen der Stimme

  • lokal bedingt
  • ZNS bedingt
  • hormonell bedingt
  • OP-Folgen
  • lähmungsbedingt

z.B. durch

  • Kehlkopfasymmetrien
  • Kehlkopftraumen
  • Missbildungen
  • Stimmlippenlähmung nach internistischen und neurologischen Erkrankungen

oder operativen Eingriffen

  • operative Eingriffe an Stimmlippen und Kehlkopf
  • krankhafter Verlauf des Stimmbruchs
  • Zustand nach Laryngektomie (Kehlkopfentfernung)

Stimmstörungen mit:

  • eingeschränkter stimmlicher Belastbarkeit
  • Heiserkeit bis zur Aphonie (Stimmlosigkeit)
  • Veränderung der Stimmlage und Tonhöhe
  • gestörte Phonationsatmung (Sprechatmung)
  • Räusperzwang, Reizhusten
  • Druck- und Schmerzempfindung
  • neuromuskuläre Störung im Halswirbelbereich

Störungen der Stimm- und Sprechfunktion

Rhinophonie

  • Schwäche des Gaumensegels
  • Gaumenspalte
  • Nasale Aussprache/Stimme

Therapie

  • Training von Ersatzlauten
  • Verbesserung des Stimmklanges
  • Lautanbahnung

Störungen der Sprache nach Abschluss der Sprachentwicklung

Aphasien/Dysphasien
z.B. durch

  • ischämische Insulte (Schlaganfall)
  • Encephalitiden
  • Hirntumoren
  • Hirnoperation
  • Schädel-Hirn-Traumen

Störungen im Bereich

  • der Wortfindung
  • des Sprechens
  • des Lesens
  • des Schreibens
  • der Artikulation
  • des Satzbaus
  • des Sprachverständnisses

Störungen der Sprache bei hochgradiger Schwerhörigkeit oder Taubheit

  • Angeboren
  • Erworben durch Infektionen, ototoxisch, Traumata, Hörsturz, Missbildungen, Tubenbelüftungsstörung
  • Nach Cochlea-Implantat-Versorgung

Störungen in Form von

  • gestörter bzw. fehlender lautsprachlicher Kommunikation

Störungen der Sprechmotorik

Dysarthrie/Dysarthrophonie/ Sprechapraxie
z. B. bei

  • cerebralen Durchblutungsstörungen
  • Tumorerkrankungen
  • Entzündungen
  • Traumata
  • infantilen Cerebralparesen
  • Bulbärparalysen
  • Choreatischen Krankheitsbildern
  • Multipler Sklerose
  • Amyotrophen Lateralsklerosen (ALS)
  • Ataxien
  • Myasthenia gravis
  • Dystonien

Störungen der

  • Stimmgebung, Sprechmotorik (z.B. Schwäche, Verlangsamung, Fehlkoordination, veränderter Muskeltonus)
  • Artikulation

Störungen der Artikulation

z. B. bei

  • Hörstörungen
  • frühkindlichen Hirnschäden
  • orofazialen Störungen
  • Anomalien der Zahnstellung des Kiefers und des Gaumens im Rahmen einer sprachlichen Reifestörung

Störungen der Sprache vor Abschluss der Sprachentwicklung

z. B. bei

  • Entwicklungsstörungen
  • frühkindlichen Hirnschädigungen
  • peripheren und zentralen Hörstörungen
  • peripheren Anomalien der Sprechorgane
  • genetisch bedingten Krankheiten
  • Mehrfachbehinderungen
  • familiärer Sprachschwäche mit Krankheitswert

Sprachentwicklungsstörungen in Form von

  • eingeschränktem aktiven und passiven Wortschatz und/oder
  • Wortfindungsstörungen und/oder
  • Störungen des Satzbaues und der Flexionsformen (Dysgrammatismus)
  • Störungen der Diskrimination,Selektion und Bildung von Sprachlauten
  • Störungen der auditiven Merkspanne/ des auditiven Gedächtnisses (Hörwahrnehmung)
  • Störung der Motorik und motorischer Koordination bei Respiration, Phonation und Artikulation

  • Stottern/ Poltern
  • z.B. durch hirnorganische, psychische Ursachen, konstitutionelle oder traumatische Ursachen
  • Störungen des Redeflusses in Form von
  • klonischen Laut-, Silben- und Wortwiederholungen
  • Dehnungen oder tonischen Blockierungen
  • ausgeprägtem Störungs bewusstsein
  • Vermeidungsverhalten
  • mimischen und ganzkörperlichen Mitbewegungen
  • hastige, undeutliche, verwaschene Artikulation

Dysphagie
z. B.

  • cerebrale Durchblutungsstörungen
  • Tumor
  • Entzündungen
  • Trauma
  • infantile Cerebralparesen
  • Bulbärparalysen
  • Morbus Parkinson
  • Multipler Sklerose
  • Amyotrophen Lateralsklerosen
  • Ataxien
  • Dystonien
  • Mysathenia gravis

Störungen

  • des Schluckaktes
  • in Form einer Aspirationsgefahr (Verschlucken)
  • der Stimme

Hörwahrnehmungsstörung

Training der Hörwahrnehmung in unserer Praxis. Leihgeräte von AUDIVA für das tägliche Training zu Hause stehen ebenfalls zur Verfügung.

  • Richtungshören
  • Geräuschfilterung
  • Tonhöhenunterscheidung
  • Lautunterscheidung
  • Konzentration
  • Merkfähigkeit

Lese- Rechtscheibschwäche kann durch Hörwahrnehmungstraining verbessert werden.

Myofunktionelle Therapie

In erster Linie von Kieferorthopäden/Zahnärzten zur effektiven Regulierung der Zahnstellung verordnet. Übt die Zunge beim Schlucken Druck gegen die Zähne aus, werden diese verschoben. Die Zunge muss ein besseres Schluckmuster erlernen, so dass der Effekt der Zahnspange dauerhaft sein kann.

Die Therapie wird meist vor Einsetzen der Zahnspange schon begonnen, hat aber auch noch während und nach der Zahnregulierung Erfolg.

Auch Artikulationsfehler, z.B. Lispeln (Anstoßen mit der Zunge) können mit der Myofunktionellen Therapie behoben werden. Mundschluss und Nasenatmung wird erlernt. Die Mundmuskulatur wird kräftig.

Mutismus

Sprechsicherheit, die Wege der Kommunikation, die Freude an Kommunikation (auch Non-Verbal), und das Training am Telefon und in der Außenwelt werden geübt. Therapie nach SYMUT und nach Schlaffhorst-Andersen.