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Angewandte Arbeitsweisen

Hier finden Sie eine Auswahl einiger Methoden und Arbeitsweisen. Rufen Sie gerne an und informieren Sie sich, wenn Sie spezielle Fragen zur Art der Behandlung haben.

Clara Schlaffhorst und Hedwig Andersen sind die Begründerinnen der Ausbildung zum/ zur Atem-, Sprech- und Stimmlehrer/in. Aus der Forschung an Atmung und Stimme (ab 1897) entwickelte sich die Schule Schlaffhorst- Andersen (1919 bis 1926). Die Ausbildung hat bis heute den Geist der Forschung behalten. So wird die Ausbildung seither aufgrund neuester Erkenntnisse und Forschungsergebnisse aktualisiert.

Ein wesentlicher Aspekt der Arbeitsweise nach Schlaffhorst- Andersen ist der Blick auf den ganzen Menschen, auf seine persönliche Entwicklung und Fähigkeiten. So individuell wie jeder einzelne von uns ist, so muss auch die Behandlung innerhalb der persönlichen Möglichkeiten gestaltet werden.

Staatlich geprüfte Atem-, Sprech- und Stimmlehrer/innen nach Schlaffhorst- Andersen finden sie auch über den Berufsverband der Atem-, Sprech- und Stimmlehrer/innen (dba)

http://www.dba-ev.de/

nach Luise Lutz.

Die Behandlung bei Sprachstörungen nach Schlaganfall (Aphasie) werden die 4 Modalitäten Schreiben, Lesen, Verstehen und Sprechen geübt. Hier werden Themen des Alltags, aber auch die Interessen des Patienten in der Therapie aufgenommen.

In unserer Praxis wird Hörwahrnehmungstraining mit den Geräten von AUDIVA angeboten. Des weiteren bieten wir auch Leihgeräte für das Training zu Hause an.

Spielerisch üben wir auch ohne Technik und Kopfhörer die Hörwahrnehmung. Sie bekommen von uns Anregungen.

ein Ansatz zur Behandlung sprechmotorischer Störungen.

Taktil (durch Berührung) erfährt der Patient die Formung der Laute.

Eine Methode für das Wiederlernen des Sprechens, z.B. nach Schlaganfall, oder zum Erlernen des Sprechens z.B bei Cerebralparesen.

Manuelle Stimmtherapie ist von Gabriele Münch entwickelt worden. Der Blick auf den gesamten Bewegungapparat und nicht nur auf die Stimme, entspricht unserer Arbeitsweise nach Schlaffhorst-Andersen. Nacken- und Rückenverspannungen werden gelöst, der Rumpf wieder beweglicher und flexibler. In verschiedenen Lagen wird das muskuläre Zusammenspiel wieder reguliert.

Die Steuerung von Lautstärke und Sprechgeschwindigkeit ist für Betroffene von Morbus Parkinson oft nicht mehr möglich. Genau wie sie in Bewegungen innehalten und Starthilfe benötigen, so benötigen sie auch Hilfe bei der Steuerung des Sprechens und des Schluckens.

Wir behandeln nach aktuell gängigen Arbeitsweisen, gern auch Intensivtherapie (4 Mal in der Woche).

Sensorische Integration gibt für viele sprach- und entwicklungsverzögerte Kinder die Grundlage für eine Sprachtherapie. In unserer Praxis wird die Sensorische Integration mit der Sprachtherapie veknüpft. Über motorische Reize (Bewegung, Dehnung, Druck) wird der sprachliche oder akkustische Reiz gefestigt.

Die Kinder erleben Laute und Sprache im Handeln, gezielten Bewegungen, erleben Sprache ganzkörperlich.

Hören, Bewegen, Planen, Handeln, Festigen.

Sprache befähigt uns über Dinge zu sprechen, die nicht sichtbar und im Moment erlebbar sind. Wir können uns über Gefühle, über die Erlebtes und zukünftiges unterhalten. Die Entwicklung der Vorstellung, der Unterscheidung des Ich und Du geht dem Erzählen voraus. Gerade für die kleinen Kinder ist dieser Therapieansatz geeignet.

Die ganzheitliche Arbeitsweise setzt das Kind in den Mittelpunkt und unterstützt die Freude, Neues in seiner Umgebung zu erforschen und seine Erfahrungen mitzuteilen. Das Kind entdeckt dabei die Sprache als Möglichkeit, von seinen Erlebnissen zu berichten.

Menschen, die keine bzw. nur eingeschränkte Möglichkeiten haben, sich zu verständigen, können Hilfsmittel an die Hand bekommen, die sie darin unterstützen, mehr in Kontakt zu ihren Mitmenschen zu kommen. Es gibt kleine und einfache, aber auch sehr komplex arbeitende  elektronische Geräte (TALKER), die mit Hand, Körper oder Augen gesteuert werden können.

Ohne elektronische Geräte arbeiten wir über Blickkontakt, Mimik, Gestik, Körperhaltung und Gebärden zur Unterstützung der Kommunikation.

Eigenständigkeit erhalten bei fortschreitenden Erkrankungen, Eigenständigkeit wiedererlangen nach Sprachverlust durch Unfall oder Krankheit, Eigenständigkeit erwerben bei früher Behinderung.

Ist die Lautsprache nur eingeschränkt oder gar nicht möglich, suchen wir nach passenden Medien, um Gefühle und Bedürfnisse äußern zu können. 

Bildtafeln, Gebärden zur Wort- und Lautunterstützung, aber auch der Einsatz von Talker, Tablet, PC sollen das Sprechen nicht zwingend ersetzen, sondern unterstützen.

POPT ist ein Konzept für die Therapie von phonologisch bedingten Aussprachestörungen. Bei phonologischen Aussprachestörungen ist die Wahrnehmung und Verarbeitung von Sprachlauten beeinträchtigt. Im Gegensatz dazu stehen phonetische Störungen, bei denen das Kind den Laut motorisch nicht bilden kann. Zu Beginn steht die auditive (gehörte) Lautunterscheidung im Vordergrund. Es werden Übungen mit steigendem Schwierigkeitsgrad durchgeführt, bei denen das Kind den Ziellaut (z. Bsp. /k/) vom Ersatzlaut (/k/ wird in der Regel durch /t/ ersetzt) zu unterscheiden lernt. Wenn der Laut sicher gehört werden kann, kann an der Aussprache gearbeitet werden.

Neurofunktionelle Therapie und Mundübungen nach Beatrix Padovan ist besonders bei Schluckstörungen (z.B. durch Krankheit/ Behinderung) und Schluckfehlfunktionen (bei Zahnfehlstellung) eine bewährte Therapie.

Ein Programm von Übungen, die sich an den Entwicklungsstufen des Menschen orientiert.

Und das Beste: Es bringt Spaß!

Mit VOX NOTA kann die Stimme sichtbar werden. Nicht nur die Lautstärke, Tonhöhe usw., sondern auch alle Komponenten, die zu einem vollen Klang führen. Eine sehr gute Unterstützung in der Stimmbildung und Stimmtherapie.

Die Therapie nach van Riper besteht aus vier Phasen.

  1. Symptome wahrnehmen, beobachten, beschreiben und verstehen (Identifikation)
  2. Desensibilierung und Lernen von innerer Gelassenheit
  3. Modifikation: Umgang mit Symptomen bis zur flüssigen Stotterreaktion („pull-out“)
  4. Stabilisierung und Sicherung für die Zukunft